Mit dem Mietmobil von Nordost nach Südwest

Wärend wir in den Vorbereitungen stecken, schlägt unser Herz vor Spannung auf das bevorstehende Abenteuer auf Hochtouren!

18.Oktober 2013

Endlich ist es soweit! Wir starten nächtens Richtung München-Paris und weiter zur Hauptstadt Madagaskars- Antananarivo, übersetzt "Ort der 1000 Soldaten". Die Oberstadt wurde tatsächlich von einem König mit 1000 Soldaten gegründet!

 

 

Beim verlassen des Fliegers wurden wir nicht nur von Georg unserem Reiseleiter empfangen, sondern auch von einem warmen Lüftchen, 22°.

Quer durch die Stadt wurden wir gleich an russische Straßenverhältnisse erinnert, mit dem Unterschied, dass es hier sehr belebt war, trotz 2°° Nachtzeit! Wie ein Stein fielen wir ins Bett!

 

Samstag: Stadtbesichtigung Tana (Antananarivo)2 Mio.EW

Bergauf, bergab...,immer lächelnde Menschen, viel Armut, es ist Frühling, viel Verkehr, jeder macht sein kleines Straßengeschäft!

Heute Montag starten wir mit unseren Mobilen Richtung Ostküste.

Heutiges Ziel ist der NP Antasibe, mit Primär und Sekundärregenwald.Am Weg entlag des Flusses die Reisfelder.

Entlang der Straße wird gelebt, alles erzeugt, verkauft.... im Steinbruch klopft jeder seinen Kies, Pflasterstein und alles in passender Größe! Bei den Öffis steht der Kassier in der Tür!

Am 1. Tag wanderten wir 4 Stunden im Regenwald und konnten allerlei ier und Pflanzenwelt entdecken.

Der 2.Tag gehts noch 10 Km tiefer in den Primärregenwald. Die Wanderung ist wieder wunderbar! Da schmeckt das Picknick mit Mangos, Anannas, Minibananen und Mandarinen besonders gut!

Wir fahren jetzt weiter Richtung Osten, unser Ziel ist die wichtigste Hafenstadt Madagaskars Tamatave. Wir überqueren ein eindrucksvolles Hochland, auf mittelguten Straßen und sehr belebten Dörfern.

Weil man auch mit Taxifahren etwas verdienen kan, gibt es die Rikschafahrer/geher. Schon erreichen wir Tamatave und den indischen Ozean. Auch hier ist  es so, dass Gebäude nicht interessant sind, aber umsomehr die Menschen wie sie leben. Das ist oft unglaublich!

Leider muß ich die Bilder so verkleinern, das ich euch was davon zeigen kann, schade!

Heute Samstag sind wir schon an unserem Nord-östlichsten Punkt, am indischen Ozean. 27grad Luft und nicht viel  weniger Wassertemperatur. Strandspaziergang, Gewürzplantage besuchen, endlich eine Pause.....Seit dem Regenwald liegen schon einige Abenteuer!!!Am Weg hatten wir unzählige Polizeikontrollen, aber mit freundlicher Amtsmine! Wir bleiben bis Montag.

Es ist die einfachste Form zu leben, so wie es sich hier  zeigt. Die Boote sind Nußschalen, die Körbe geflochten. Alles wir von Hand gemacht.

Mit Essen sind wir sehr verwöhnt. Es gibt tolle Restaurants, weil die Gruppe klein ist, gehen wir dahin.  Es gibt Garnelen, Zebumedailons, Fisch, Königskrabben, Ente....... mit Reis, Gemüse, Salat. Es heisst aber nicht, dass manches den Körper schnell verläßt!!!!!!Nach einer Woche ränkt sich alles ein, das gehört dazu!

Wir sind nun schon am Rückweg und möchten eine Nacht am Beginn des Kanals verbringen. Ein Regenguss macht die Piste von 7 Km unbefahrbar, so bleiben wir in Brikaville. Sehr einfach und sehr belebt!

Am Rückweg zur Haupstadt muß ich nochmals Reisfelder "einfangen", weil die Farben einfach toll sind. Die Pannendreiecke sehen so wie am Bild aus.

Wieviel Internet wir auf der Tour nach Süden haben, ist noch sehr fraglich!!

Wir sind gestern von Tana  150km nach Antsirabe gefahren. Beim Hotel Admiral war es super. Die Gegend war hügelig, eher baumlos, voller landwirtschaftlicher Flächen. Heute sind wir bei einem tollen See gewesen. Zum Abschied gibts einen fruchtigen Drink im Hotel!

hallo an alle Mitreisenden, heute hab ich mal kurz Internet. Wir sind mit dem Dschungelexpress 8 Std./160 Km  nach Manakara(Südostküste) gefahren. Die Stationen zeigen unglaubliche Verhältnisse, von den verschieden Aromen gar nicht zu sprechen.Unsere gestrige Bootsfahrt (eine Strecke 7Km) auf dem berühmten Kanal in ein Fischerdorf, dann zum Picknickplatz am Meer war in den kippeligen Booten ein weiterer Höhepunkt. Wir aßen Gemüsereis, Fisch und Garnelen, lecker!

Heute hatten wir eine Audienz beim König des Volkstammes der Antaimoro. Dieser Volksstamm konnte als Erster in Madagaskar lesen und schreiben, 14.JH. Auch unseren Bus konnten wir wieder aus dem Schlammloch rausbringen!!!!

 

Sollte ich wieder besseres Internet haben, kommen natürlich die Fotos!

Hallo an Alle,

heute 11.11.(kein Faschingsscherz) habe ich eine kleine Möglichkeit für ein paar Infos! Wir sind von Manakara, der Endstation des Zuges, über eine schon fast kahle Hochebene 1500m ü.M. nach Ranomafana gefahren. Wanderung im Bergregenwald, das ist immer wieder ein Erlebnis. Wasserfälle, Lemuren, Orchideen. Zu schwitzen haben wir reichlich!!!Nächstes Ziel Ambalvao mit einem weiteren Park, tolle Wanderung in Wald und Felsen mit Kattas Lemuren. Tags darauf sind wir bei den Papiermachern und in der Seiden(raupen)spinnerei, und ein Augen und-Geruchserlebnis ist der Markt!

 

Das Durchschnittsalter der Madagassen ist unter 18 Jahre. Fast die Hälfte der Kinder hab ich schon fotographiert, weil sie so gerne in die Kamera schaun und lieb sind. Das Bild wollen sie sehen, das macht noch mehr Spass!

Hier im Südwesten ist es schon sehr,sehr ärmlich, meist nur kleine Lehmhütten und rundums Haus viele, viele Kinder.

Heute waren wir im Isalo NP mit den bizzaren Sandsteinformationen, fast wie im Gand Cannon und mitten drin ein Narurschwimmbad. Herrlich! Wanderung bei über 30Grad.

 

Für den Link zum Album gehts zu langsam, laden geht möglicherweise erst daheim!

 

für weitere Fotos diese Link kopieren!

https://picasaweb.google.com/112516921980656481551/Madagaskar2013?authuser=0&authkey=Gv1sRgCKCX7JTPioCzXw&feat=directlink

Heute ist Mittwoch der 13.November und wir haben unseren südwestlichsten Punkt Toliara erreicht. Endlich gibt es besseres WLAN im Hotel und sogar unter den Palmen, wo unser Bus steht. 
Am Weg hierher besuchten wir weitere Nationalparks mit meist 4Std. Wanderungen bei über 30Grad. Viele Tiere und Pflanzen konnten wir aus der Nähe betrachten. Der Süden ist sehr karg,    auch die Wasserrinnen sind deutlich weniger, damit auch die Reisfelder.
In den nächsten Tagen geht's über eine Sandpiste in den Fischerort Ivati mit herrlichen Sandstrand. 

Heute ist schon der 19.11. und wir haben 4 herrliche Tage in Ivaty verbracht. Die 30km Pistenfahrt war unglaublich, wir konnten aber jedes Sandloch durchfahren. Am Horizont ist das Riff, welches wir mit einer Piroge, zum Schnorcheln, erreichten. Tolle Unterwasserwelt! Bei mehr als 30 grad wanderten wir im Dornenwald und sahen viele Baobabbäume, Rosenholzbäume, Balsaholzbäume, Kakteen.

Auch die heutige Rückfahrt glückte ohne Probleme. Morgen früh, so Gott will, starten wir mit Air Madagaskar nach Tana um am Freitag die Heimreise anzutreten.
Wir hatten eine tolle Reise mit unglaublichen Eindrücken und sahen wie Menschen mit so wenig leben können, in so einfachen Hütten mit so vielen Kindern wohnen, aber immer einen lächelnden Blick und eine winkende Hand für die Reisenden haben. 
Leb wohl Madagaskar!